Der Dezember verflog nur so. Vielleicht kam es mir auch nur so vor, weil wir gerade erst aus unserem Urlaub gekommen sind und es gleich volle Pulle wieder in das tägliche Geschehen ging.
Advent, Advent kein Lichtlein brennt
Gleich am 1. Dezember hatten Julia und ich unseren Adventskranz-Bastelabend – ja, wir waren ein bisschen spät dran, aber vorher hat es einfach nicht gereicht. So ist das eben manchmal, und wir sind da ganz entspannt, die Welt dreht sich trotzdem weiter. Wir hatten einen gemütlichen, kreativen Bastelabend, und ich muss sagen: Julia ist ein Naturtalent, sowohl beim Binden des Kranzes als auch bei der Deko. Irgendwie fand ich ihren Kranz viel schöner als meinen – ich glaube, ich überrede sie, mir nächstes Jahr meinen Kranz einfach auch zu machen.

Keramik bemalen – alles außer Zitronen
Ein paar Tage später, es war Wochenende, ging es mit unserer kreativen Vorweihnachtszeit schon weiter. Wir sind nach Stuttgart zum Keramikbemalen gefahren. Zuerst wurden wir mit leckeren Antipasti verwöhnt und immer wieder „ermahnt“, dass alles aufgegessen werden muss, bevor wir mit dem Bemalen der Keramik starten dürfen – besonders schwer war es bei diesen Köstlichkeiten nicht. Eine kleine Einführung – und schon wieder kam eine „Ermahnung“. Die Eigentümerin meinte: Ihr könnt alles malen, außer Zitronen, ich kann sie nicht mehr sehen, nachdem letzten Sommer Zitronen auf Keramik in waren. Ich frage mich noch heute, ob irgendwer aus der Gruppe in diesem Moment noch umdisponiert hat.

In der Weihnachtsbäckerei, gibts nur eine Leckerei
So langsam starte ich mit der Weihnachtsbäckerei – also um ehrlich zu sein, ich backe genau einmal im Dezember, nämlich Cantuccini. Ich bin nicht so die Weihnachtsbäckerin, die zig verschiedene und womöglich noch komplizierte Plätzchen backt. Es soll schnell gehen und lecker schmecken – das genügt meinen Ansprüchen. Cantuccini zählen zu dieser Kategorie, und Kaffeeplätzchen auch, aber die waren schon im November dran – und ratzfatz leer.

Ich hatte mir für dieses Jahr vorgenommen, viele selbst gemachte Geschenken und Weihnachtskarten zu basteln und verschenken. Sogar Socken habe ich gestrickt – aber mir fällt gerade auf, ich habe kein Foto gemacht.




Glühweinduft liegt in der Luft
Natürlich durften auch Besuch auf Weihnachtsmärkten nicht fehlen. Unser kleiner und heimeliger Weihnachtsmarkt im Ort ist Tradition, und wir besuchen ihn gerne. Es gibt viele handgemachte Nettigkeiten zu kaufen und – da wir ja in einem Weinort wohnen – guten, hausgemachten Glühwein zu anständigen Preisen. Am Kräuterstand der Landfrauen wurden wir durch die leckeren Kostproben kulinarisch verführt, uns gleich drei Gewürzmischungen zu kaufen – eine davon heißt „Gute Laune Kräuter“, mal schauen, ob’s stimmt.


Abschied
Bei all den Freuden in diesem Monat gab es leider auch viel Schmerz. Kurz vor Weihnachten wurde mein Schwiegervater von seinen Leiden erlöst, und er fehlt uns allen sehr. Es war das erste Weihnachten ohne ihn.
Bloggiert?
Zum Jahresende stand wieder das legendäre Blog-Event, der „Jahresrückblog“ von Judith Peters, an. Bis einen Tag vor dem Start habe ich noch mit mir gerungen. Soll ich oder nicht? Meine Gedanken waren noch ganz woanders. Aber am Morgen des 27.12.2025 loggte ich mich pünktlich um 10:00 Uhr ein, und schon ab der 1. Minute waren meine Zweifel wie weggeblasen. Die positive Energie, die bei dieser Blogparade einfach mitreißt, ließ meine Zweifel in null Komma nichts verschwinden. Jaaa, gelernt habe ich dabei auch wieder etwas – ich weiß jetzt, wie das mit der Inhaltsangabe funktioniert. Am 31.12. war das letzte Zoom-Meeting, und mehrere hundert Blogger drückten gemeinsam auf den Veröffentlichen-Button – und zack mein Jahresrückblick 2025 war online, ein echt spannender Moment. Mein Mann meinte etwas erleichtert: Bist du jetzt nicht mehr bloggiert?
Nun konnte es an die Vorbereitungen für unser Familien-Silvesterfest gehen, ich war
Und die Vorsätze?
- 2-3-mal in der Woche ins Fitness-Studio – so la la
- Zum Portugiesisch-Kurs anmelden -mach ich im Januar
- Mein Blog soll wachsen -er wächst
- Sicherer auf der Design-Plattform Canva werden – 👍🏾
- Jeans-Upcycling Projekte – eher gestrickt und gehäkelt
- Viel unterwegs sein – das war ich
Dein Kommentar ist wie das Salz in der Suppe – ohne ihn fehlt was!
Er bringt Leben in den Blog – ich freu mich riesig darauf
