Meine ersten Monatsrückblick gibt es diesmal mit gaaaanz viele Bildern, also quasi eine Bildergeschichte. Der Monat war bunt und mit vielen Nadeln – also Stricknadel und auch eine Häkelnadel war dabei. Ich bin gespannt, wieviele Socken ich bis zum Jahresende gestrickt haben werde. Ich lüfte ein kleines „Geheimnis“, auf das ich mich schon wahnsinnig freue.
Einen schöneren Monatsanfang hätte ich mir kaum wünschen können. Gemeinsam mit meiner Schwägerin, meinen Nichten und meiner Tochter war ich im Ballett „Dornröschen“. Besonders die beleuchteten Kleider verliehen dem Stück eine ganz eigene, fast märchenhafte Magie.Ein paar Tage später war es wieder so weit: Ich war in Berlin für die Sendung „Schlager Champions“. Es ging wie immer sehr bunt dort zu, mit viel Spaß, lieben Menschen, Zeit für schöne Gespräche und natürlich Showtime. Das Titelbild ist von einer Probe. In jeder Pause hing ich an der Nadel. Die Socken für Catja wuchsen und wuchsen, und Clivia habe ich auch an die Nadel gebracht. Hier lernt sie gerade, wie man Rosen häkelt. Die selbe Rose wie ich sie auf dem gehäkelten GrannySquare Pullover habe.Die Rückfahrt von Berlin war ganz typisch Deutsche Bahn: sehr langwierig, aber dafür habe ich tatsächlich die erste Socke fertig bekommen.
Julia hat ihren Kleiderschrank ausgemistet und wollte eigentlich alles in den Kleidercontainer werfen. Da blutete mir das Herz, und ich nahm die Säcke mit und ordnete die Sachen in vier Kategorien: Secondhand-Shop, Upcycling, ein paar Stücke für mich und Kleidercontainer. Fazit: Für den Container blieb fast nichts übrig, und ich kann das Bingofeld,„Das ist für mich“ abhaken.
Mein neuer Herd wird mit einer Tomatensoße eingeweiht – ganz zur Freude meines Mannes, dem ich, wenn es nach ihm ginge, jeden Tag Spaghetti kochen könnte.Warten auf die Besprechung mit der Ärztin, wie die Ergebnisse der Knochendichtemessung sind. Sie – und ich dann natürlich auch – war sehr zufrieden. Es hat sich fast nichts verändert, es hat sich sogar ein Wert verbessert. Na dann lohnt sich ja mein „Programm“, und ich mache einfach so weiter. Ich kann es nur immer wieder jeder Frau im Best-Ager-Alter empfehlen, alle paar Jahre die Knochendichte messen zu lassen, um gegebenenfalls frühzeitig handeln zu können – Stichwort Osteoporose.Fast ein Stillleben. Ich könnte es „Himmelsleitern“ oder so nennen. Eigentlich ist mir die Kilianskirche nur aufgefallen, weil sie so schön von der Sonne beleuchtet wurde, und ich wollte das in einem Foto festhalten. Erst jetzt, bei genauerem Betrachten, fielen mir die vielen Treppen der Hinterhäuser auf.Heute ist wieder Familien-Sonntag, und Catja bekommt ihre Socken, die eine weite Reise hinter sich haben. Inzwischen bin ich ja Canva-Fan, und deswegen bekommen alle Socken von mir eine Banderole verpasst.Ein Schrank meines verstorbenen Schwiegervaters darf bei mir ins Nähzimmer einziehen. Auf der Rückwand habe ich dieses Etikett entdeckt. Besonders skurril finde ich die Bezeichnung „Fertigmacher“. Wir fragten uns, was wohl die genaue Arbeit eines Fertigmachers war.
Aus Wollresten sind ein paar Sneakersocken entstanden. Fünfmal musste ich meinen ersten Sneakersocken auftrennen, bis er endlich fertig war. Mein Freund der Fehler, wieder ein Bingofeld abgehakt. Der zweite hat dann schon besser geklappt. Vielleicht hatte ich mir auch etwas viel vorgenommen: Noch nie Sneakersocken gestrickt und dann noch mit einer anderen Ferse, einer Schmetterlingsferse. Den Schmetterling konnte ich allerdings nicht erkennen. Oder heißt sie so, weil es so lange benötigt, die Beschreibung zu verstehen, wie es von der Raupe zum Schmetterling dauert? Ich weiß es nicht.
Gruselallarm Nichtsahnend ist mir an diesem Morgen ein Wildschwein begegnet, als ich auf den Hof des … (das kann ich noch nicht sagen, weil es das Geburtstagsgeschenk für meinen Mann ist) lief. Okay, jetzt weiß ich, dass der Bruder Jäger ist.Heute habe ich mir eine Fußmassage bei der Thai-Massage gegönnt. Danach schwebte ich wie auf Wolken aus dem Studio – herrlich.Diesen Monat war auch die halbjährliche Mitarbeitertagung, und anstelle von Glücksklee gab es für jede Mitarbeiterin einen Rosmarin. Unsere Chefin erklärte uns wortreich, was für ein Multitalent der Rosmarin doch ist. Verwundert waren wir dann, als sie erklärte, dass er gut für die Fruchtbarkeit sei. Dazu muss ich erwähnen: Wir sind ein reines Frauenteam … Die Lacher waren jedenfalls groß.Ach du liebe Güte, das war viel zu viel. Ganz spontan ging es zum Abendessen in das neue Sushi-Restaurant im nächsten Ort. Also, so neu ist es dann auch wieder nicht – aber neu für meinen Mann. Genauso köstlich, wie es aussieht, war es auch. Besonders lecker fand ich die frittierten Sushi, das sind die unten am Rand.In der Nacht vom 24. zum 25. Januar hat es unheimlich viel geschneit. So viel Schnee lag seit langem nicht mehr bei uns, da musst ich doch mal barfuß rein. Danach fühlen sich die Füße ganz irre an – probiere das mal beim nächsten Schnee.
Die ersten Babyhosen sind fertig – jaaaaa, juhu, juhu, juhu, ich werde Oma. 👶✨ Upcycling geht natürlich auch für Babykleidung. Aus Julias Strickrock, den sie eigentlich in den Kleidercontainer werfen wollte, wurde jetzt noch eine Hose für das Baby. Bestimmt bekomme ich auch noch eine Mütze und …. raus.
Im Januar ist nicht nur die erste Mitarbeitertagung im Jahr, es erscheinen auch die VHS-Hefte für das Frühjahrssemester. Am frühen Morgen ging es zusammen mit einem Mitarbeiter des Bauhofs zuerst zum Hefteabholen, danach mussten die 300 Hefte noch verteilt werden.Tada – ich sag ja schon in der Überschrift, ich hing an der Nadel. Noch ein Paar Socken sind fertig.
Dieses Jahr mach ich das erstes mal beim Bingo mit und konnte schon die Punkte: Buntes Treiben – Upcycling – Das ist für mich -meine Freund der Fehler – Glück gehabt, abhaken.
Der krönende Abschluss des Monats: ins Kino mit der Familie. Der neue Avatar-Film stand auf unserer Wunschliste – und das Ganze in einem Kino mit superbequemen Sesseln, mit verstellbaren Fußteilen und Tischchen. Wir hatten schon ein wenig Bedenken, ob wir bei so viel Bequemlichkeit und über drei Stunden Filmlänge eventuell einschlafen würden – aber wir hielten durch. Doch oh Schreck: Als wir ins Parkhaus wollten, fehlte der Parkschein. Mein Mann veranstaltete eine wilde Sucherei in sämtlichen Jackentaschen, aber nichts. Schließlich ging mein Schwiegersohn zurück in den Kinosaal und fand ihn im Sitz eingeklemmt – Glück gehabt, sonst wäre die Tagesgebühr fällig gewesen.
Und die Vorsätze?
2-3-mal in der Woche ins Fitness-Studio – so la la 🟡
Zum Portugiesisch-Kurs anmelden -check, erledigt! Nun hoffe ich, dass er auch stattfinden kann. Ich mache einen Onlinekurs. 🟢
Mindestens auf 2 Blogs einen Kommentar hinterlassen 🟢
Mindestens 1-mal in der Woche Ausdauertraining 🔴
Upcycling Projekte – 🟢
Viel unterwegs sein – eher weniger, aber Berlin war klasse 🟡
Dein Kommentar ist wie das Salz in der Suppe – ohne ihn fehlt was! Er bringt Leben in den Blog – ich freu mich riesig darauf