Schon vorbei? Ja, der Monat verging wie im Flug. Es gibt Monate, die sind zäh wie Kaugummi und sie tröpfeln so vor sich hin, nichts Besonderes passiert – obwohl, wenn man dann auf den Monat zurückblickt, gibt es doch immer etwas Besonderes. Und dann gibt es Monate wie diesen April, da sticht ein Ereignis ganz besonders heraus und stellt alles andere in den Schatten.
Was brachte der Osterhase? Eier diesmal nicht!
Traditionell gibt es bei uns an Karfreitag immer „Herrgottsbscheißerle“, auf Hochdeutsch Maultaschen, und das natürlich selbst gemacht. Dieses Mal verlief der Karfreitag gaaaanz anders. Schon mit Wehen kam meine Tochter mit ihrem Mann zum Essen; sie meinte noch, sie wisse nicht, ob das wirklich die richtigen Wehen seien oder nur Übungswehen – ooooook. Die Kliniktasche hatte sie für den Fall der Fälle dabei – kluge Entscheidung. Während sie die Maultaschen genoss, tippte sie immer wieder auf ihr Handy, und ich fragte mich und nach einer Weile sie, was sie denn da mache. „Das ist die Wehen-App, da muss man immer tippen, wenn eine Wehe kommt“, meinte sie. So ging das eine Weile, bis plötzlich auf dem Bildschirm der Satz „Sie sollten sich auf den Weg in die Klinik machen“ erschien. Tja, und so schenkte uns der Osterhase diesmal keine Eier, sondern unseren zuckersüßen Enkel zu Ostern.



Und sonst so in der Osterwoche
Auf den ersten Besuch bei der frischgebackenen Familie warten – boah, das fiel uns so richtig schwer, nicht gleich auf der Matte zu stehen. Abgelenkt habe ich mich mit Nähen und Arbeiten – für die Ferien hatte ich ein Ferienprogramm für die Kinder organisiert und musste bei jedem Kurs vorbeischauen. Am Samstag war es dann endlich so weit, ein kurzer Besuch – juhu. Meine Güte, wie niedlich und zart er ist; am liebsten hätten wir den Zwerg gleich zu unserer kleinen Wanderung mitgenommen – als kleiner Elf wäre er sicher durchgegangen 😉.
Am Sonntag besuchten wir die Frühjahrsmesse in Stuttgart. Ehrlich gesagt hatten wir uns mehr davon versprochen, so richtig viele Neuigkeiten gab es nicht wirklich. Das Tollste waren die Käsestände aus Frankreich und Italien, wo wir uns mit Käsespezialitäten eindeckten. Ach ja, und ich konnte mir mal ein Tinyhouse von innen ansehen – schon ziemlich mini, aber sonst würde es ja auch nicht Tinyhouse heißen.


Schon Woche drei
Eine relativ ruhige Woche, die von einem Termin beim HNO für meine Desensibilisierungs-Spritze, einem spontanen und sehr netten Kaffeeklatsch mit ein paar lieben Kolleginnen, noch ein paar weiteren Pipi-Tipis nähen und einer Wanderung am Wochenende aufgelockert wurde.
Fast Media ade?
Seit diesem Monat probiere ich den französischen Social-Media-Anbieter „Monnet“ aus. Ich muss sagen, das ist etwas komplett anderes als Insta und Facebook. Keine Werbung, kein Algorithmus, und die Beiträge hören tatsächlich auf. Ja, es ist dann einfach zu Ende, so wie früher beim Fernsehen – die Best Ager verstehen, was ich meine. Wie angenehm – das Gefühl, dass man etwas verpassen könnte, gibt es da nicht. Ich bin gespannt, wann ich es schaffe, meinen Account zu löschen, um endlich nicht mehr sinnlos zu scrollen, im Algorithmus gefangen zu sein und Zeit zu verplempern. Vielleicht muss ich mir eine Deadline setzen. Eigentlich mag ich dieses ganze Fast Media sowieso nicht so sehr. Ich fühle mich wohler bei Slow Media, also dem Lesen von Blogs, Bücher usw., Podcasts hören, Dokus anschauen – eben entschleunigter, tieferer und bewussterer Medienkonsum.


Ob du’s glaubst oder nicht
Nach jahrelanger Fahrradabstinenz haben mich meine Freundinnen tatsächlich dazu gebracht, dass wir mit dem Fahrrad ins Sportstudio fahren. Karin hat meinem Mann von unserem Plan erzählt – also eigentlich nicht wirklich meinem Plan, denn Radfahren ist nicht gerade meine Lieblingsfortbewegung – und ihn gebeten, mein Fahrrad fit zu machen. Er setzte das natürlich gleich in die Tat um, und so kam es, dass ich in der vierten Aprilwoche wieder das Fahrrad bestieg. Fun Fact: Ich fand es überhaupt nicht schlimm und bin sogar in derselben Woche noch einmal freiwillig ins Sportstudio geradelt. Also, so ein bisschen stolz bin ich schon auf mich.


Am Freitag gab es einen Geburtstag in der Familie zu feiern. Wir hatten einen sehr schönen Abend zusammen, haben viel gelacht und – wie das bei uns in der Familie so ist – auch viel und gut gegessen. Was ein Teil des Geburtstagsgeschenks war und wie ich den Donnerstagabend und Freitagvormittag verbrachte, gibt es hier zu lesen.
Endspurt, die letzte Woche



Was habe ich in diesem Monat noch so veröffentlicht?
Wie ich eine Trachtenbluse mit Upcycling verwandelt habe.
Upcycling von einer Upcyling-Bluse, Reupcycling heißt das, wie ich inzwischen gelernt habe.
Wie man jetzt seine Blumen stylisch tragen kann, nämlich mit der Blumentasche.
Und die Vorsätze?
- 2-3-mal in der Woche ins Fitness-Studio – 🟢
- Mindestens auf 2 Blogs einen Kommentar hinterlassen – deutlich mehr 🟢
- Mindestens 1-mal in der Woche Ausdauertraining – 🟠
- Upcycling Projekte – 🟢
- Viel unterwegs sein – 🟢
Diesen Beitrag habe ich beim Bingo bei Anntetani verlinkt, weil ich mein Kreuzchen bei „Ostern“ nach diesem besonderen Ostergeschenk machen konnte.
Dein Kommentar ist wie das Salz in der Suppe – ohne ihn fehlt was!
Er bringt Leben in den Blog – ich freu mich riesig darauf

Sooooo ein wunderbarer Rückblick, liebe Antonette, und herzlichen Glückwunsch zum Enkelbuben.
Liebe Grüße
Anita
Dankeschön, liebe Anita. Wir sind sooo verliebt in unseren Enkel, und ein Rückblick ist echt immer eine tolle Möglichkeit alles Erlebte sich nochmals in Erinnerung zu bringen.
Liebe Grüße
Antonette
ooooh herzlichen Glückwunsch zum Enkel. Das ist ja spannend und besser als Ostereier.💕
Pipi-Tipi?
Du bist so kreativ tätig, richtig toll was Du alles machst. 😁
Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina
Die Pipi-Tipis habe ich irgendwo auf Pinterest entdeckt und sofort für super befunden für Jungseltern. Die Eltern sind auch sehr begeistert und die Hebamme genauso.
Vielen lieben Dank für die Glückwünsche und hab einen sonnigen Tag
Antonette
Liebe Antonette,
oh wie schön, herzlichen Glückwunsch zum Enkelkind und alles Gute für den Kleinen und die Eltern!
Ich teste als Alternative zu Instagram seit einiger Zeit Pixelfed, bin aber noch nicht so richtig damit warm geworden. Die Accounts, bei denen ich gerne vorbeischaue, sind halt auch nur bei Insta.
Liebe Grüße,
Barbara
Liebe Barbara,
ja, die Alternativen brauchen noch Zeit zum Wachsen, aber ich denke, wenn wir wirklich von den Big Playern aus den USA wegkommen möchten, müssen wir dranbleiben. Alle haben mal angefangen.
Antonette