Es ist wieder Zeit, den Monat Revue passieren zu lassen und in meinem Monatsrückblick März festzuhalten. Ich muss sagen, ich wundere mich eigentlich jedes Mal am Monatsende, wie viel doch in einem Monat passt, und was es alles in meinen Monatsrückblick hineinschafft. Ich weiß, ich sage das oft, aber so ist es eben.
Hat er, oder hat er nicht?
Am 1. März gibt es bei uns in der Familie, in den Jahren, in denen es kein Schaltjahr gibt, immer einen Nicht-so-richtig-Geburtstag. Alle, die am 29. Februar geboren sind oder jemanden kennen, der an diesem Schalttag Geburtstag hat, wissen, wovon ich spreche. Bei unserem „Geburtstagskind“ trudeln immer drei Jahre hintereinander Glückwünsche sowohl am 28. Februar als auch am 01. März für den am 29. Geborenen ein. Die einen sehen es eben so: Es ist der letzte Tag des Monats Februar, die anderen, und so auch unsere Familie, sagen nein, es ist der Tag nach dem 28. Februar. Ich finde das die logischere Variante, denn am 28. Februar war die Person ja definitiv noch nicht geboren.

Eine actionreichen Woche – von Kimchi bis Party
Schon seit einiger Zeit wollte ich eine Fermentier-Kurs besuchen, wie gut, dass mich meine Kollegin aus Gügglingen, bei der letzen Mitarbeitertagung darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie in diesem Semester einen Kurs in ihrer Außenstelle anbietet. Am Dienstag war es dann endlich so weit. Mit Einmachgläsern, und in freudiger Erwartung auf einen netten Abend, machten Beate und ich uns auf den Weg. Wir waren ein bunter Haufen, hatten viel Spaß und die Dozentin führte uns in die Geheimnisse des Fermentierens ein.
Lustig war es auch beim Mädelsabend im Kino. Endlich löste Susanne ihr Geburtstagsgeschenk, ein Kinobesuch, ein. Als sie uns ihren Wunschfilm unterbreitet war ich ziemlich happy, wie eben happy best ager so sind. Der neuen Film mit Hape Kerkeling, „Extrawurst“, yes. Ich liebe den Humor von ihm. Die Kinosessel waren von der ganz bequemen Sorte. Beine hoch, Lehne zurück, Nachos auf dem Tisch, meine Güte waren die Sessel bequem. Ich denke, da fällt es so manchem schwer, wach zu bleiben. Wir blieben wach, denn wir kamen von einem Lachflash in den anderen und wie will man da einschlafen.
„Saturday Night Fever“, herrschte auf dem nächsten 60er Geburtstag in unsere Freundesrunde. Ei, ei, ei, so langsam aber sicher gehören wir bald alle zum Club. Ich tanzte bis die Füße glühten.
Am Sonntag war die Landtagswahl in Baden-Württemberg. Nach dem Ausschlafen ging es gleich zum Kreuzchen machen, bevor die Familie zum Grillen kam.




Kreativ, entspannt und wieder Party
Neue Woche, neue Aktionen. Die ganze Woche über verbrachte ich viel Zeit an der Nähmaschine, manchmal unter Fluchen, weil die Overlockmaschine einfach nicht sehr kooperativ war. Letztendlich konnte ich sie aber doch überzeugen, ihren Job anständig zu machen. Am Mittwoch, nach der Arbeit, gönnte ich mir wieder eine sehr entspannende Thaimassage. Ok, manche Griffe waren eher weniger entspannend, aber das Endergebnis war mega. Donnerstag war der 12. des Monats, also stand „12 von 12″ an. Dann folgte auch schon der Freitag, auf den ich mich schon lange gefreut hatte. Meine Tochter, meine Freundin und ich waren zum Töpferkurs bei einer weiteren VHS-Kollegin. Ich habe schon eeeeewig nicht mehr getöpfert. Am Kursende haben wir festgestellt, dass töpfern schon fast etwas Meditatives an sich hat. Jede war so sehr in ihr Tun vertieft, was zur Folge hatte, dass nur sehr wenig gesprochen wurde. Ich bin gespannt, ob alles den Brand übersteht, ganz sicher sein kann man da ja leider nie.
Auf den Samstag hatte ich mich auch schon gefreut – es war Stoffmarkt, zwar nur die kleine Version in Heilbronn, aber besser als nichts, dachte ich mir. Denn ich war auf der Suche nach Hanfvlies für die Windeln und dünnem Leinenstoff für den Schleier und die Umrandung für die Familienwiege, die meine Schwägerin nähen will. Klar hätte ich das auch im Netz bestellen können, aber ich finde, bei Stoff geht nichts über die Fühlprobe. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, keinen Stoff für mich zu kaufen und erst mal meine Vorräte zu verbrauchen. Es kam natürlich anders als geplant – ich konnte bei dem farbenfrohen Musseline-Stoff nicht widerstehen. Sorry, not sorry.
Abends waren wir auf der zweiten Geburtstagsparty in diesem Monat eingeladen – diesmal aber (noch) kein 60er.




„Staying alive“ und das rätselhafte Ei
Was war los in dieser Woche? Also zunächst mal der ganz normale Alltag, aaaber diese Woche fand auch der VHS-Kurs „1. Hilfe für die ganze Familie“ statt. Als ich den Kurs bei meiner Kollegin in Eberstadt entdeckt habe, fragte ich gleich in unserer Familie nach, wer mitmachen möchte. Es kann ja nie schaden, seine Uraltkenntnisse aufzufrischen, vor allem auch, weil 1. Hilfe für Kinder mit thematisiert wurde in dem Kurs. Es ist ja nicht mehr lange, bis mein Enkel auf die Welt kommt. So frischten wir also unsere Kenntnisse auf und lernten echt viel Neues dazu. Julia und ich wurden sogar für unsere perfekte Übergabe bei der Herzdruckmassage zu dem Lied „Staying Alive“ von den Bee Gees gelobt 😉🥇. Das Lied hat genau die 100 Schläge pro Minute die man für die Herz-Druck-Massage anwenden muss. „Highway to hell“ von AC/DC – welche Ironie, kann übrigen auch zum Lebensretter werden. Wir hoffen trotzdem, dass wir es nie brauchen werden.
Pünktlich zum Frühlingsanfang habe ich Luna und Lisa wieder aus ihrer Winterruhe im Kühlschrank geholt. Eigentlich wollte ich sie dann gleich auch ab und zu in ihr Außengehege lassen, es war ja schon so schön warm in den letzten Tage. Aber mein Plan ging nicht so richtig auf. Das Wetter hat es sich schlagartig wieder anders überlegt und so müssen sie wohl oder übel noch in ihrem Übergangsstall bleiben. Zu meiner absoluten Überraschung habe ich ein Ei (soll das ein Osterei sein?) bei den Beiden in der Überwinterungsbox gefunden – das ist mir ein absolutes Rätsel, ich hatte sie doch lange auf die Winterruhe vorbereitet.
Sonntag = Familientag. Als wir uns ein paar Tage vorher überlegten, was wir am Sonntag machen, schlug Julia vor, in ein uigurisches Restaurant in Stuttgart zu gehen – sie war dort schon und schwer begeistert von diesem Geschmackserlebnis. Also probierten wir das erste Mal die uigurische Küche – wow. Wer das noch nie gegessen hat, sollte es unbedingt probieren. Man kann es mit nichts vergleichen, weder chinesisch, thailändisch noch vietnamesisch, europäisch schon gar nicht – einfach was ganz anderes, als man sonst so kennt. Natürlich durfte nach dem Essen ein Spaziergang bei strahlend blauem Himmel durch Stuttgart nicht fehlen.




100%
Montag und genau 20 Tage vorbei, seit das Kimchi und die anderen Leckereien – naja, ich habe sie bisher noch nicht probiert, das kommt an Ostern mit auf den Tisch, zum fermentieren angesetzt wurden. Julia war da, und wir haben gemeinsam das kleine Glas geöffnet. Wir probierten ganz vorsichtig und prompt hast ausgerechnet Julia anstatt Chinakohl, ein großes Stück superscharfen Ingwer erwischt -aiaiai, ihre Probe war beendet. So wie es aussieht, hat der Ingwer durch die Fermentation noch extrem an Schärfe zugenommen – wieder etwas gelernt. Eigentlich hatte ich auch noch vor, Ingwer zu fermentieren, aber das muss ich mir nochmal überlegen – obwohl, wahrscheinlich brennt er so jeglichen Anflug von Erkältung sofort weg. Meine Probe, mit nur einem kleinen Stückchen Ingwer, war sehr lecker. Die Männer sind ja oft etwas schwieriger für neues Essen zu begeistern und erst mal skeptisch, was bedeutet, mein Mann wollte noch nicht probieren. Selbst Schuld, wenn es dann weg ist und ihm was entgangen ist.
Ich bin ein großer Fan von Musicals, und so war unser Mädelabend im Theater tolles Highlight vor dem Wochenende. Diesmal war ich dran mit Geburtstagsgeschenk einlösen, schon lange hatte mich auf mein Geschenk gefreut – die Premiere von „Jesus Christ Superstar“. Die Inszenierung war sehr modern, ganz anderes als ich dachte, aber trotzdem sehr gut gemacht. Ein wunderschöner Abend. Ich finde Kultur tut immer gut, für mich ist sie wichtig im Leben.
Endlich ist auch ein Projekt von meinen Upcyclingprojekten wieder fertig geworden. Ich hatte bereits letztes Jahr damit angefangen, aus 2 Hemden etwas Neues zu nähen. Das Kleid ist für den Thailand-Urlaub fertig geworden, aber dann hatte ich noch Reste von dem Hemden und die wollte ich natürlich auch noch verarbeiten. Jetzt muss es nur noch wärmer werden für meine Bluse mit gehäkelten Frühlingsblüten an den Knöpfen. Die Blüten musste ist einfach noch dazu machen, denn eigentlich bin ich eher farbenfroh unterwegs, was die Bluse nun nicht gerade ist.
Am Sonntag erfuhr ich aus dem Radio von einem tollen Weltrekord-Versuch und wusste sofort, da mach ich mit. Ich möchte diese Aktion auch allen ans Herz legen, die irgendwie fähig sind Socken zu stricken. Aber worum geht es bei dem Weltrekord? Er nennt sich Sockenweltrekord und das Motto heißt: „Lasst uns gemeinsam die Welt ein klein bisschen besser machen“, mit dem Ziel, dass man gemeinsam 36.000 Paar Socken strickt, die dann an obdachlose Menschen verteilt werden. Ich finde das eine so tolle Aktion, hinter der ich zu 100% stehe (und somit kommt es auch auf mein Bingo-Feld und wird bei Antetanni verlinkt) und habe auch gleich mal geschaut, ob bei mir in der Nähe eine Abgabestation ist – gibt es. Damit sie auch wirklich passen, habe ich mir überlegt, dass es Spiralsocken werden.




Zeigetag beim Bingo
Seit dem 28.März sind die Zeigetage vom Bingo das Anita veranstaltet, und so sieht meine Bingotafel inzwischen aus.

- Glück gehabt
- zum Schutz von …habe ich….
- Mein Freund der Fehler
- Bei anderen gesehen
- Das ist für mich
- Buntes Treiben
- Upcycling
- Plastik nein danke
- 100% kann man in diesem Beitrag lesen
Was habe ich in diesem Monat noch so veröffentlicht?
Um ganz korrekt zu sein, habe ich meinen„Monatsrückblick vom Februar“ erst im März geschrieben. Außerdem wurde das Rätsel der verschwundenen Socken gelöst und bei 12 von 12 habe ich den 12. März festgehalten
Und die Vorsätze?
- 2-3-mal in der Woche ins Fitness-Studio – 🟢
- Mindestens auf 2 Blogs einen Kommentar hinterlassen – deutlich mehr 🟢
- Mindestens 1-mal in der Woche Ausdauertraining – 🟠
- Upcycling Projekte – 🟢
- Viel unterwegs sein – 🟢
Dein Kommentar ist wie das Salz in der Suppe – ohne ihn fehlt was!
Er bringt Leben in den Blog – ich freu mich riesig darauf
