Monatsrückblick Juli 2026 – heiß, gejuckt und lecker war’s

Wow, bin ich spät dran, meinen Monatsrückblick für den Juli zu schreiben. Das liegt einfach daran, dass ich bis gestern noch an meinem Beitrag über unseren Aufenthalt in Apulien geschrieben habe, und so gerne ich Dinge gleichzeitig machen würde, 2 Beiträge gleichzeitig zu schreiben schaffe ich nicht. So kommt mein Monatsrückblick für den Juli diesmal kurz und knapp daher.

Wie war der Juli? Er war gefüllt mit Fluchten in den kühlen Keller, Last-Minute-Nähaktionen, einer italienischen Hochzeit, Sightseeing und kulinarischen Genüssen.

Immer auf den letzten Drücker

Wer unter den Näherinnen kennt es nicht? Es ist doch immer dasselbe, kurz vor dem Urlaub fällt einem dennoch etwas ein, was man doch noch unbedingt nähen muss. So war das natürlich auch wieder bei mir. Eine Woche vor unserem Abflug nach Apulien wollte ich unbedingt 2 Wickelröcke nähen, die dann kurz vor knapp fertig wurden. Das Gute daran: Mein Nähzimmer ist im Keller, wo es bei dieser brütenden Hitze superangenehm war.

Ein Rock mit vielen Früchten auf dem Stoff liegt auf einem Holzboden
Nummer 1, mein Model „Früchte auf der Hüfte“
Martina Fanca eine Frau steht vor Engelsgeflügeln an einer Wand

Zum Glück kam ich nicht auf die Idee, mir ein Outfit für die Hochzeit zu nähen, sondern habe mir ein luftiges Leinenkleid über Etsy nähen lassen – es kam einen Tag vor unserem Abflug, ups, das war knapp. Ich konnte es gerade noch waschen, gebügelt wurde es dann im Urlaub.

eine Frau läuft neben einem Pool in einem langen Kleid
Mein Hochzeitsgast-Outfit frisch gebügelt, dann konnte es los gehen zur Hochzeit.

In der zweiten Woche war viel „dolce vita“ bei unserem Familienurlaub und der Hochzeitsfeier in Noci. Was da alles los war, gibt es hier zu lesen.

Zurück in „The Länd“

Puh, die Hitze war wirklich nicht mehr lustig, aber man kann sich ja nicht nur im Haus und Nähzimmer aufhalten. Eine Idee musste her und wir entschlossen uns am Wochenende zu einer kleinen Wanderung, also gaaaanz gemütlich natürlich, in der Bodenbachschlucht. Hier konnten wir es gut aushalten. Besonders viel Wasser war nicht im Bodenbach, da hatten wir schon ganz andere Wasserstände gesehen.

Eine Frau steht in einem Wald
Oh ja, hier war es bei der brütenden Hitze viel angenehmer.

Alle Welt und wir zu Gast in Heidelberg

In der 3. Woche hatten wir einen Termin in Heidelberg und nutzten das dann gleich, um im Anschluss mal wieder durch Heidelberg zu bummeln. Wow, da war es richtig voll, unglaublich viele Touristen aus den verschiedensten Ländern der Welt, junge Menschen, die ganz in Weiß gekleidet zu einem „Dinner in White“ gingen, Musikanten, die den Passanten ein Ständchen spielten. Wir setzten uns auf eine Bank in der Fußgängerzone und beobachteten das bunte Treiben.

Auf der „Alten Brücke“
Stand up Paddler auf dem Neckar in Heidelberg

Ich muss wieder in den Keller

Die Wärme treibt mich immer wieder in den Keller und so nähe ich für meinen kleinen Schatz ein paar Höschen und bereite den Beitrag über Apulien vor.

Eine gepunkteten Hose liegt auf einer Holzplatte
Endliche konnte ich den süßen Jersey vernähen, ich hatte ihn im Frühjahr auf dem Stoffmarkt gekauft.
ein kurze Hose
Das Höschen ist eine Upcycling aus einem ausgedienten Hemd meines Lieblingsmanns

Herrje, das braucht kein Mensch

Es begann am Sonntagabend, nach unserem Familiengrillen mit ToMaKi (Tochter, Mann, Kind). Ich saß gemütlich auf dem Sofa und ließ mich mit dem „Tatort“ berieseln, als ich dachte, es hätte mich eine kleine Schnake in den Hals gestochen. Ich konnte keinen Stich sehen, aber es juckte. Schön wäre es gewesen, denn im Laufe der nächsten 2 Tage entwickelte ich eine fiese Nesselsucht am Dekolleté, Hals bis hoch zu den Wangen. Nach einigen Tagen erfolgloser Selbstmedikation sah ich ein, dass ich meinen Arzt aufsuchen sollte. Diese Medikation ließ es allerdings nach fast 2 Wochen Geduld auch nicht verschwinden und es folgte noch eine erste Videosprechstunde. Ich muss sagen, das ist wirklich etwas sehr Geschicktes, vor allem wenn man vorher ja schon dort war und eigentlich nur eine weitere Vorgehensweise besprechen muss. Ich bekam ein Rezept für eine Cortisonsalbe, auf meine Versichertenkarte gebucht, die ich nur auf den Hals auftragen sollte. Am nächsten Tag setzte bereits die Besserung ein – ich ließ die Cortisonsalbe wieder sein und behandle weiter mit sanfter Creme und Allergietabletten. Was die ganze Misere ausgelöst hat, dazu gibt es verschiedene Spekulationen. Wichtig ist mir nur, dass es immer besser wird und dann auch hoffentlich bald ganz weg sein wird.

Das Leckerste zuletzt

Als ich letztens in der Stadt war, sah ich ein Plakat, auf dem das „Thai Food Festival“ für das letzte Juliwochenende beworben wurde. Dass ich mir das natürlich nicht entgehen lassen konnte, war klar. Ich war noch nie dort, habe aber bisher nur Gutes davon gehört. Ich hatte mir extra eine Erinnerung in den Handykalender gemacht, damit ich es auf keinen Fall verpassen konnte, und so machten mein Lieblingsmann und ich uns am Freitagabend auf den Weg in den Wertwiesenpark.

Eine Frau isst im stehen auf einem Thailändischen Food Markt in Heilbronn
Mhhh, leckeres Thai-Essen, danach gab es noch meine Lieblingssüßspeise, einen „Mango Sticky Rice“

Was habe ich in diesem Monat noch so veröffentlicht?

Tatsächlich war ich beim Monatsrückblick vom Juni auch ein klitzekleinwenig später dran

Die Entstehungsgeschichte vom bunten Häkeltop

Geschrieben im Juli, aber est am1. August veröffentlicht, meine Urlaubsstory von Apulien

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